Die Initiativen

innoFSPEC (Innovative faseroptische Spektroskopie und Sensorik) - Potsdam

Das Zentrum für Innovationskompetenz

 

innoFSPEC Potsdam ist ein Gemeinschaftsvorhaben des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP) und der Universität Potsdam (UP). innoFSPEC ist als Zentrum für Innovationskompetenz auf dem Forschungsgebiet „Faseroptische Spektroskopie und Sensorik“ tätig. Die Forschungsstrategie von innoFSPEC gründet auf der einzigartigen Kombination von faseroptischer Vielkanalspektroskopie und chemischer Sensorik. Dieser Ansatz vereint die zwei üblicherweise in getrennten Bereichen forschenden Disziplinen Astrophysik und Physikalische Chemie. innoFSPEC ist daher von Grund auf interdisziplinär aufgestellt und setzt so Synergien frei, die im traditionellen Forschungsbetrieb sonst unzugänglich sind.

Die Ziele

Grundlagenforschung und innovative Technologielösungen für Fasersensorik und Vielkanalspektroskopie sind die Mission von innoFSPEC Potsdam. Das Zentrum hat die Vision, weltweit führend in der Entwicklung und Anwendung von innovativer Photonik für dieses Gebiet zu werden. innoFSPEC Potsdam vereint die Kompetenzen neuer chemischer Analyseverfahren mit hochleistungsfähiger Multiobjekt-Vielkanalspektroskopie und setzt methodisch auf der stürmischen Entwicklung der Photonik auf.

Neben der Grundlagenforschung selbst betreibt innoFSPEC Potsdam die aktive Förderung von Technologietransfer, Lehre, Netzwerkbildung sowie regionale und internationale Kooperationen mit Industrieunternehmen und Forschungsinstitutionen.

Die thematischen Schwerpunkte

Lichtmanipulation für Spektroskopie und Sensorik

  • Miniaturisierung und Modularisierung: Das Projekt „Integrierter Photonischer Spektrograph“ untersucht die Möglichkeit unter Ausnutzung photonischer Dispersionstechniken komplette Spektrographen-Module in der Größe einer Streichholzschachtel herzustellen.
  • Materialcharakterisierung: Die Gruppe „Photonendichtewellenspektroskopie“ entwickelt diese einzigartige Technologie zur Analytik von z.B. Teilchengrößen in stark lichtstreuenden Proben in enger Kooperation mit Forschungs- und Industriepartnern zum Einsatz in den Bereichen Lebensmittel- und Polymerchemie, Nanotechnologie und Biomedizin.
  • Chemische Prozessanalytik: Die Gruppe „Faseroptische Prozess-Sensorik“ setzt viele, sich ergänzende faseroptische Sensoren an einem leistungsfähigen Modell-Reaktor ein, um innovative Verfahren zur On- und In-line-Analytik chemischer Verfahren zu entwickeln und zu demonstrieren.
  • Photonische Filter: Das Vorhaben  „OH Linien Filter“ beschäftigt sich mit Faser Bragg Gittern (FBG), extrem komplexen, in eine Faser eingeprägten Gittern, aus denen sich hochspezialisierte Linienfilter konstruieren lassen, um die störenden atmosphärischen OH Linien in astronomischen Beobachtungen zu unterdrücken. Eine Technologie, die bei der Instrumentierung der nächsten Generation von Grossteleskopen (ELTs) eine tragende Rolle spielen wird.
  • Vielkanalspektroskopie: Die Gruppe „Vielkanalspektroskopie“ entwickelt innovative Konzepte für hochgradig gemultiplexte fasergekoppelte Hochleistungsspektrographen im visuellen und nahinfraroten Spektralbereich mit Anwendungen in der bildgebenden Spektroskopie sowie der Multiobjektspektroskopie für Astrophysik, Medizin, Lebenswissenschaften und andere Fachdisziplinen.

Die Partner

  • Astrophysikalisches Institut Potsdam
  • Universität Potsdam, Physikalische Chemie
  • Kompetenznetzwerk OpTecBB
  • Kompetenznetzwerk PhotonikBB
  • Industrieverband SPECTARIS
  • Astrophotonics Instrumentation Consortium (ASPIC)
  • Astrophotonica Europa Netzwerk (APE)
  • Leibniz Forschungsverbund Faserspektroskopie
  • Leibniz Applikationslabore
  • Frank Optic Products
  • FiberTech
  • Berliner Glas
  • Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
  • Leibniz Institut für Analytische Wissenschaften
  • Leibniz Institut für Plasmaforschung und Technologie
  • Anglo Australian Observatory
  • Sydney University
  • University of Bath
  • University of Texas
  • MPIA Heidelberg
  • Centre de Recherche Astrophysique de Lyon
  • Center for Advanced Instrumentation Durham
  • Chitose Institute of Science and Technology
  • Universität Freiburg
  • University of Macquarie
  • ESO München

Kontakt

Prof. Dr. Martin Roth
innoFSPEC Potsdam
Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP)
An der Sternwarte 16
14482 Potsdam  
Tel.: 0331 7499-313  
Fax: 0331-7499-436  
E-Mail: mmroth[at]aip.de  
www.innofspec-potsdam.de


Berichterstattung aus dem "Blickpunkt" finden Sie hier.

Ein Porträt über Dr. Oliver Reich aus dem ZIK innoFSPEC lesen Sie hier.


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