Spitzenforschung und Innovation

KD OptiMi - Kompetenzdreieck Optische Mikrosysteme - Jena

Innovationen entstehen vielfach an Disziplingrenzen, technologieübergreifende Ansätze werden daher immer wichtiger. Thüringen, insbesondere Jena, ist bekannt für seine Stärke in den optischen Technologien. Diese Stärke in der Optik zu verbinden mit den Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Mikrosystemtechnik in Ilmenau und Erfurt war die Grundidee für die Zusammenarbeit von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Wirtschaft im Kompetenzdreieck Optische Mikrosysteme (KD OptiMi). Es geht darum die vorhandenen Standorte zu stärken, die Akteure zu vernetzen und gemeinsame wissenschaftliche Projekte voranzutreiben und den Technologietransfer zu optimieren. Dies geschieht durch den Aufbau von gemeinsamen Technologieplattformen und insgesamt fünf Demonstrator-Systemen, die Anwendungen in den Bereichen Produktion/Maschinenbau, Lebenswissenschaften und Umwelt adressieren. So werden neue optische Mikrosysteme entwickelt, die in einzigartiger Weise mechanische, optische, fluidische und elektronische Funktionen vereinigen.

Für die Thüringer Industrie ist es auf Grund der demografischen Entwicklung insbesondere in den Neuen Ländern notwendig, hinreichend qualifizierte Mitarbeiter für die Zukunft der Unternehmen zu gewinnen. Deshalb wird parallel zum Forschungsprojekt die Graduiertenschule OMITEC an den beiden Universitätsstandorten aufgebaut, die mit jeweils einer Juniorprofessur und Stipendien für Nachwuchswissenschaftler die Qualifizierung von Mitarbeitern anhand konkreter Mitarbeit in Forschungsprojekten unterstützt. Diese Maßnahme wird vom Thüringer Kultusministerium mit insgesamt fast 2 Millionen Euro unterstützt.


Ansprechpartner:
Prof. Dr. Andreas Tünnermann
Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena
Albert-Einstein-Straße 7
07745 Jena
E-Mail: Andreas.Tuennermann[at]iof.fraunhofer.de
http://www.optimi.uni-jena.de

 


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