Aktuell

Archiv 2003 - 2004

19.11.2004 - BMBF stellt weitere 13 Millionen Euro für die Initiative "InnoRegio" bereit


Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzt weitere Akzente in seiner Innovationsförderung in den Neuen Ländern. Für das erfolgreiche Ost-Förderprogramm "InnoRegio" stellt das BMBF bis 2006 zusätzlich 13 Millionen Euro bereit. "Der Erfolg der 23 InnoRegios wird inzwischen auch über die jeweiligen Landesgrenzen hinweg wahrgenommen und bestätigt so unsere Politik, auf die Stärken der einzelnen Regionen zu setzen", so der Parlamentarische Staatssekretär beim BMBF, Ulrich Kasparick.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzt weitere Akzente in seiner Innovationsförderung in den Neuen Ländern. Für das erfolgreiche Ost-Förderprogramm "InnoRegio" stellt das BMBF bis 2006 zusätzlich 13 Millionen Euro bereit. Das gab der Parlamentarische Staatssekretär beim BMBF Ulrich Kasparick am Freitag in Erfurt bekannt. "Der Erfolg der 23 InnoRegios wird inzwischen auch über die jeweiligen Landesgrenzen hinweg wahrgenommen und bestätigt so unsere Politik, auf die Stärken der einzelnen Regionen zu setzen", sagte Kasparick. Von dem zusätzlichen Geld werden neun InnoRegios mit der Förderung weiterer zukunftsfähiger Projekte profitieren. "Mit dieser zusätzlichen Förderung stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Unternehmen und schaffen weitere Anreize für Innovationen in Ostdeutschland", sagte Kasparick bei seinem Besuch bei der InnoRegio Bautronic.

Das BMBF fördere mit seiner Initiative die Vernetzung von exzellenter Forschung und unternehmerischem Denken, sagte Kasparick. Damit entwickeln die ostdeutschen Regionen ein unverwechselbares wirtschaftliches und wissenschaftliches Profil. Dieser erfolgreiche Förderansatz kann durchaus eine Vorbildfunktion für viele strukturschwache Regionen haben, so der Parlamentarische Staatssekretär.

Die InnoRegio Bautronic in Erfurt sei solch ein erfolgreiches Beispiel für die Schaffung innovativer Netzwerke, so Kasparick. Es sei das Ziel dieser InnoRegio, das traditionell geprägte Bauwesen mit den neuartigen Möglichkeiten der Mikrosystem- und Gerätetechnik miteinander zu verbinden. Mit den zusätzlichen 1,5 Millionen Euro wird nun das Projekt INNOSEG gefördert, das sich unter anderem mit der Optimierung von Energieströmen in Gebäuden beschäftigt. Die umfangreiche, interdisziplinäre Ausrichtung von INNOSEG gilt als viel versprechende Alternative zu der bisher stark konventionell geprägten Versorgungstechnik von Gebäuden.

"InnoRegio" ist Teil der 1999 gestarteten BMBF-Innovationsinitiative "Unternehmen Region" für Ostdeutschland. Um viel versprechende Innovationskonzepte in den Neuen Ländern zu unterstützen, stellt das BMBF dieses Jahr 98 Millionen Euro bereit. Bis 2007 werden es insgesamt 525 Millionen Euro sein. Bislang sind im Rahmen von "Unternehmen Region" über 1.000 Forschungs-, Entwicklungs- und Bildungsprojekte gefördert worden.




14.04.2004 - InnoRegio-Unternehmen für die Verwertung ihrer Vorhaben gut gerüstet


210 Unternehmen befragt - Ergebnisse im aktuellen InfoBrief 

Wie ordnen sich die Unternehmen, die sich im Rahmen des InnoRegio-Programms engagiert haben, in Bezug auf ihre Innovations- und Marktkompetenz in die ostdeutsche Unternehmenslandschaft ein? Diese Fragestellung steht im Mittelpunkt einer Untersuchung durch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), deren Ergebnisse im aktuellen InfoBrief vorgestellt werden.

Demnach halten sich zwei Fünftel der InnoRegio-Unternehmen für leistungsfähiger als ihre Konkurrenz, weitere zwei Fünftel sehen sich gleichauf. Auch die Dynamik der von ihnen bearbeiteten Märkte wird von den befragten Unternehmen positiver eingeschätzt, als von ostdeutschen Unternehmen generell. Die meisten InnoRegio-Unternehmen haben in den letzten Jahren neue Produkte auf den Markt gebracht, zwei Fünftel sogar völlig neue Entwicklungen. Die insgesamt günstige Bewertung schließt die Feststellung ein, dass die InnoRegio-Initiativen auch in Zukunft weiterhin auf die wirtschaftliche Umsetzung ihrer spezifischen Innovationskompetenzen fokussieren müssen. Neben den Ergebnissen der Unternehmensbefragung enthält der aktuelle InfoBrief ein Porträt der vom BMBF geförderten Internet-Plattform kompetenznetze.de, zudem wird mit Bayern Photonics ein Kompetenznetz aus dem Bereich Optische Technologien vorgestellt.

Den jeweils aktuellen InfoBrief können Sie unter www.diw.de/innoregio bestellen oder als pdf-Datei herunterladen.





17.12.2003 - Individuelle Erfahrungen für alle nutzbar gemacht


Der aktuelle InfoBrief berichtet vom 5. Erfahrungsaustausch der InnoRegios

Der InfoBrief, den das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin regelmäßig herausgibt, informiert über neueste Entwicklungen rund um die InnoRegio-Initiative. Die aktuelle Ausgabe, die zweite in diesem Jahr, berichtet ausführlich über den 5. Erfahrungsaustausch von Netzwerkakteuren aus 21 InnoRegios, die sich im April 2003 in Berlin getroffen haben.

Ziel dieser regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen ist es, Ergebnisse der Begleitforschung und individuelle Erfahrungen der verschiedenen Akteure für alle Beteiligten nutzbar zu machen. Knapp zusammengefasst finden Sie im aktuellen InfoBrief die neuesten Befunde aus der wissenschaftlichen Begleitung, die in Berlin präsentiert wurden, sowie die wichtigsten Ergebnisse der anschließenden Diskussion in Arbeitsgruppen. Auch vom Bericht "Unternehmensnetzwerke und regionale Netzwerke", den das europäische Förderprogramm zur Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen (ADAPT), vorgelegt hat; finden Sie eine kurze Zusammenfassung im aktuellen InfoBrief. Anschaulich wird hier dargelegt, dass Kooperationsbereitschaft und -fähigkeit, eine sinnvolle Kombination verschiedenster Akteure und deren großes Engagement zwar unerlässliche Voraussetzungen für das Gelingen eines Netzwerks sind - dass aber auch bestimmte äußere Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen, um ein erfolgreiches Netzwerk aufzubauen. Welche das sind und wie man sie beeinflussen kann, wird hier leicht verständlich erklärt. In der abschließenden Rubrik "Netzwerke stellen sich vor" gibt in dieser Ausgabe die Interessengemeinschaft zur Verbreitung von Anwendungen der Mikrostrukturtechniken in Nordrhein-Westfalen e.V. (IVAM) einen kurzen Einblick in ihre bereits zehnjährige "Erfolgsstory".

Den jeweils aktuellen InfoBrief können Sie unter www.diw.de/innoregio bestellen oder als pdf-Datei herunterladen.



17.11.2003 - Wirtschaftsinstitute unterstreichen Notwendigkeit ostspezifischer Forschungsförderung


Bulmahn: "Unsere Innovationsstrategie für Ostdeutschland ist erfolgreich und zahlt sich aus" 

In ihrem heute vorgelegten "Zweiten Fortschrittsbericht Ost" unterstreichen fünf führende Wirtschaftsinstitute die Notwendigkeit einer ostspezifischen Innovationsförderung. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn sieht darin eine Bestätigung der Forschungsförderung des Bundes für die ostdeutschen Länder. Die seit drei Jahren im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) laufenden Ost-Förderprogramme wie InnoRegio seien außerordentlich erfolgreich.

Die Institute hätten der öffentlichen Innovationsförderung ein hohes Maß an Effektivität bescheinigt, so Bulmahn weiter. Die Autoren schätzen, dass zwei Drittel der geförderten Unternehmen ohne staatliche Unterstützung keinerlei Forschung und Entwicklung betreiben würden. Im kommenden Jahr werden 98 Millionen Euro in die InnoRegio-Förderprogramme fließen - doppelt so viel wie noch vor zwei Jahren. "Unsere Innovationsstrategie für Ostdeutschland zahlt sich aus", sagte Bulmahn. Allein durch InnoRegio seien schon rund 50 Unternehmen gegründet worden.

Außerdem kommen die Wirtschaftsinstitute zu dem Schluss, dass Bund und Länder in den Jahren nach der Wiedervereinigung bei Förderentscheidungen die wirtschaftliche Verwertbarkeit von Forschungsvorhaben zu wenig berücksichtigt hätten. "Mit unserer Innovationsstrategie für Ostdeutschland hat die rot-grüne Bundesregierung dem entgegengewirkt. Für uns steht die wirtschaftliche Verwertung in den Regionen im Mittelpunkt", sagte Bulmahn. Gegenwärtig fördert das BMBF mit den InnoRegio-Programmen in 33 regionalen Verbundprojekten rund 600 Forschungs-, Entwicklungs- und Bildungsprojekte. Bulmahn wies darauf hin, dass in dieser Zusammenarbeit nicht nur neue Produkte und Verfahren entstünden, sondern die Regionen auch ein unverwechselbares wirtschaftliches und wissenschaftliches Profil erhielten. "Durch die öffentliche Unterstützung dieser Partnerschaften aus Forschung und Entwicklung werden in Zukunftsfeldern wie der Bio- oder Nanotechnologie notwendige Wachstumspotenziale angestoßen", sagte Bulmahn abschließend.



12.08.2003 - Neuer Höchststand: InnoRegio fördert über 500 Projekte

Insgesamt 540 Projekte, die die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der InnoRegios in den neuen Ländern erhöhen sollen, erhalten derzeit Fördergelder aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Informationen zu allen 540 geförderten Projekten finden Sie in der aktualisierten Projektdatenbank. Sämtliche Aktivitäten der 23 InnoRegios sind hier systematisch abrufbar: Sie können sowohl projekt- als auch regionenbezogen recherchieren oder die Datenbank per Stichwortsuche durchforsten.


BMBF-Pressemitteilung Nr. 72/2003 vom 15.05.2003

Matschie: InnoRegio schafft Arbeitsplätze in den Neuen Ländern
Zwischenbilanz des BMBF-Förderprogramms: 48 Unternehmensgründungen


"Das BMBF-Förderprogramm InnoRegio führt zur Ansiedlung und Gründung innovativer Unternehmen und schafft so neue Arbeitsplätze in den ostdeutschen Regionen". Das sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, (BMBF), Christoph Matschie, auf einer Klausurtagung in Leipzig.

"Die Zahl von 48 neu gegründeten Unternehmen kann sich sehen lassen. InnoRegio hat viele Menschen in den Neuen Ländern motiviert, die Zukunft ihrer Region in die eigenen Hände zu nehmen. Es geht nun darum, den angestoßenen Prozess weiter voranzubringen", erklärte Matschie.

In den 23 InnoRegios arbeiten Forschungseinrichtungen, Wirtschaftsunternehmen und Verwaltungen gemeinsam an einem Innovationskonzept. Das BMBF bewilligte bisher fast 500 Projekte mit einem Fördervolumen von über 110 Millionen Euro - zusätzlich wurden 50 Millionen Euro privates Kapital mobilisiert. Mehr als die Hälfte des Fördervolumens fließt in kleine und mittlere Unternehmen.

Erfolgreiche Beispiele für InnoRegio sind nach Angaben Matschies die Ansiedlung eines Unternehmens mit 260 neuen Arbeitsplätzen in der Region Musicon Valley im Vogtland in Sachsen. In der InnoRegio MAHREG-Automotive in Sachsen-Anhalt wurden seit 1999 insgesamt 3000 neue Arbeitsplätze im Bereich der Automobilzulieferindustrie geschaffen, die nicht allein auf InnoRegio zurückzuführen sind, zu denen InnoRegio aber maßgeblich beitragen konnte. Der InnoRegio-Wettbewerb wurde im April 1999 vom BMBF mit einem Fördervolumen von 256 Millionen Euro speziell für die ostdeutschen Bundesländer ausgeschrieben. Aus insgesamt 444 Bewerbern wurden 23 Regionen für eine Förderung ausgewählt. Diese setzen seit drei Jahren ihre Innovationskonzepte um.


09.04.2003 - " InnoRegio - Zwischenbilanz des Förderprogramms"


Die Hälfte des Förderzeitraums des Programms InnoRegio (1999 - 2006) ist mittlerweile verstrichen - ein geeigneter Zeitpunkt, um Zwischenbilanz zu ziehen!

Am 15. und 16. Mai 2003 kommen dazu viele der am InnoRegio-Prozess Mitwirkenden in Leipzig zusammen, um über die Umsetzung der InnoRegio-Ziele zu berichten sowie Erfolge und Probleme zu diskutieren. Es gilt, wichtige Aufgaben der InnoRegios, wie ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihren Imageaufbau, zu erörtern.

Mit der InnoRegio-Initiative hat das BMBF einen Innovationsprozess in Gang gebracht, der seit seinem Start 1999 Forschungseinrichtungen und Unternehmen mit Bildungsinstitutionen sowie politische Entscheidungsträger vernetzt. So wird die Entwicklung zukunftsfähiger Arbeitsplätze in den Neuen Ländern gefördert und leistungsstarke Wirtschaftsstandorte werden aufgebaut.

In Deutschland ist InnoRegio inzwischen als erfolgreiches Innovationsmodell - so die Aussage der "Wirtschaftsweisen" - bekannt.


05.02.2003 - "Bildung, Forschung, Innovation - der Zukunft Gestalt geben"


Bei der Vorstellung ihres Arbeitsprogramms für die kommenden vier Jahre im Dezember 2002 betonte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, dass es mit zur wichtigsten Aufgabe der Bundesregierung gehöre, das noch bestehende Gefälle zwischen den alten und neuen Ländern konsequent abzubauen.

Im Zusammenhang mit verschiedenen Maßnahmen zur Stärkung der Innovationskraft der Neuen Länder, betonte Bulmahn die Bedeutung von Projekten wie InnoRegio und Innovative regionale Wachstumskerne, mit denen neue Wege beschritten werden: "Mit den Programmen des InnoRegio-Prozesses fördern wir in vielfältigen Projekten die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik, Bildung und Forschung in regionalen Innovationsnetzwerken." Bulmahn kündigte im Rahmen Ihres Vortrags auch ein Rahmenkonzept mit dem Titel "Innovation durch neue Technologien: Forschung stärken - Arbeitsplätze schaffen" an. Dabei soll vor allem die Rolle von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Forschungsförderung konsequent weiter ausgebaut werden. Das gelte auch und insbesondere für die Förderung in Ostdeutschland. "Es kommt jetzt darauf an, dass wir in Deutschland die hohe Qualifikation, Kreativität und Leistungsbereitschaft der Menschen in Innovationen und wirtschaftliches Wachstum umsetzen", so die Ministerin.


 

 

 

 


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