Im Blickpunkt

QUALIMESS präsentiert sich in Portugal

Auch im Herbst können die Temperaturen in Lissabon noch bis auf warme 27° Celsius steigen. Dazu die Lage am Atlantik, das mediterrane Flair – ideale Bedingungen für einen erholsamen Urlaub im Spätsommer. Das war allerdings nicht der Grund, warum das Team vom Ilmenauer InnoProfil QUALIMESS die knapp 2000 Kilometer lange Reise auf sich genommen hat. Vielmehr fand in Portugals Hauptstadt der Weltkongress der renommierten International Measurement Confederation (IMEKO) statt. Für Dr. Maik Rosenberger und seine Kollegen die ideale Plattform zur Präsentation der eigenen Forschungsarbeit.

Nachwuchsforschungsgruppenleiter Dr. Maik Rosenberger präsentiert die Forschungsergebnisse.

Der internationale Austausch von wissenschaftlichen Informationen im Bereich des Messwesens und die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft – das sind die beiden Kernanliegen des IMEKO. Um diese Ziele zu verwirklichen, kommen die Wissenschaftler der 39 Mitgliedsorganisationen alle drei Jahre zu einem Weltkongress zusammen. Nach Wien 2000, Dubrovnik 2003 und Rio de Janeiro 2006 fanden sich die Teilnehmer zur 19. Auflage im Lissaboner FIL Meeting Center ein.

Dass bei einer zentralen Großveranstaltung zum Thema Messtechnologie auch das Team vom Ilmenauer InnoProfile-Projekt QUALIMESS vertreten ist, versteht sich von selbst. „Schließlich ist es für unsere Forschungsarbeit unerlässlich, bei aktuellen Entwicklungen und Trends auf dem neuesten Stand zu bleiben“, erklärt Nachwuchsforschungsgruppenleiter Dr. Maik Rosenberger. „Dafür ist der IMEKO-Kongress eine der wichtigsten Plattformen.“

Neben der Informationsbeschaffung galt es für Rosenberger und seine vier Kollegen aber vor allem auch, dem fachkundigen Publikum die eigenen Ergebnisse vorzustellen. Drei Vorträge konnten die Thüringer Wissenschaftler auf der Tagesordnung platzieren, die im Rahmen der beiden technischen Unterkomitees TC1 (Education and Training in Measurement and Instrumentation) und TC7 (Measurement Science) präsentiert wurden. „Die Resonanz war durchweg positiv“ freut sich Rosenberger. „Das spricht auch für die Qualität unserer Arbeit.“

Die internationale Wertschätzung hat sich auch auf institutioneller Ebene ausgewirkt – Rosenberger wurde nach einer Abstimmung der Mitglieder in das technische Komitee TC1 aufgenommen. Zu den Aufgaben im Fachkreis zählen unter anderem die Ausrichtung nationaler und internationaler Symposien und Workshops. Bei einem Meeting vor Ort wurde auch gleich ein gemeinsames Symposium im thüringischen Jena angeregt. „Der Vorschlag ist bei allen auf breites Interesse gestoßen“,  sagt Rosenberger, „wir planen die Zusammenkunft jetzt für 2011.“



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