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11.12.2009

BMBF stärkt Spitzenforschung in Ostdeutschland - zweite Förderphase für die ZIK der ersten Förderrunde

Die sechs Zentren für Innovationskompetenz der ersten Förderrunde sind auf Erfolgskurs und erhalten vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) weitere 70 Millionen Euro Förderung bis 2016 um diese Erfolge dauerhaft zu sichern.

 Die Jury um den Vorsitzenden Dr. Klaus von Dohnanyi (erste Reihe, Mitte).

Die sechs Zentren für Innovationskompetenz (ZIK) der ersten Förderrunde, celisca, FunGene, ICCAS, MacroNano, OncoRay und ultra optics, haben sich seit 2005 mit maßgeblicher Unterstützung des BMBF, das u.a. jeweils zwei Nachwuchsforschungsgruppen finanzierte, an der Spitze der internationalen Forschung etabliert. In diesem Sommer konnten sie sich um eine zweite Förderphase bewerben. Mit ihrer Bilanz und ihren Zukunftsstrategien überzeugten sie nun ein unabhängiges Gutachtergremium unter Vorsitz von Dr. Klaus von Dohnanyi.

Das BMBF wird die Zentren deshalb mit einer weiteren Förderung von 70 Millionen Euro bis 2016 unterstützen und ihnen jeweils bis zu zwei weitere Nachwuchsforschungsgruppen à fünf Personen und eine entsprechende Ausstattung zur Verfügung stellen. Ziel ist es, die ZIK  in Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen dauerhaft in der internationalen Spitzenforschung zu etablieren.

Das ZIK OncoRay in Dresden beispielsweise gehört mittlerweile zu den Top-Ten-Forschungsinstituten weltweit, die sich mit der medizinischen Strahlenforschung in der Onkologie beschäftigen. OncoRay schaffte u.a. die erste Messung der biologischen Wirkung laserbeschleunigter Teilchen auf Tumorzellen und bietet Deutschlands ersten Masterstudiengang in der Kombination mit der klinischen Ausbildung zum Medizinphysik-Experten - eine in der Krebsheilung sehr gesuchte Qualifikation. Das ZIK FunGene in Greifswald hat es in der Proteomics mittlerweile weltweit auf Platz 16 geschafft und zählte mit 2.300 Bewerbern auf 113 Medizinstudiengangplätze im vergangenen Semester zu den begehrtesten Studienstätten.

"Der Fokus auf Qualität zahlt sich aus", sagte die Jury-Vizevorsitzende und Strategieberaterin Dr. Tanja Wielgoß, die das ZIK-Programm von Anfang mit verfolgt hat. "Alle Zentren haben Großartiges geleistet. In nur fünf Jahren sind echte Leuchttürme entstanden."

 

Nähere Informationen zum Programm "Zentren für Innovationskompetenz: Exzellenz schaffen - Talente sichern" finden Sie hier. Weitere Informationen zu den sechs ZIK der ersten Förderrunde stellen wir Ihnen hier zur Verfügung.


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