Programm

Innovative regionale Wachstumskerne - Das Programm

Das Förderprogramm "Innovative regionale Wachstumskerne" richtet sich an regionale Kooperationen, die über eine Plattformtechnologie oder das Potenzial hierfür verfügen und wesentliche Alleinstellungsmerkmale in ihrem Kompetenzbereich aufweisen.

Das Programm startete 2001 mit dem Ziel, die in Ostdeutschland vorhandenen Kompetenzen und Potenziale wirkungsvoll zu nutzen und systematisch weiterzuentwickeln. Gefördert werden Bündnisse aus Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die entweder bereits über eine gemeinsame, besondere Technologieplattform in ihrer Region verfügen oder das Potenzial für die Entwicklung einer solchen Plattform besitzen.

Die einzigartige Kompetenz einer Region kann zum Beispiel das Beherrschen bestimmter Technologien und Verfahren oder die besondere Verarbeitung von Materialien sein. Oftmals sind diese Alleinstellungsmerkmale in einer langen regionalen Tradition begründet und in Unternehmen und Forschungseinrichtungen verankert oder durch Patente geschützt.

Von den Bündnissen verlangt das BMBF eine fundierte marktorientierte Strategie, um langfristig innovative, am Markt erfolgreiche Produkte zu entwickeln und die regionale Wertschöpfung zu steigern. Im günstigsten Fall kann dies der Anfang eines "Cluster-Prozesses" sein.

Das Förderprogramm wurde 2007 durch das Programm „WK Potenzial“ ergänzt. Für die beiden Programme gibt es zwei verschiedene, unabhängige Bewerbungsverfahren.

Das Programm "Innovative regionale Wachstumskerne" wurde wissenschaftlich begleitet. Das Malik Managementzentrum St. Gallen hat die Erfahrungen und Fortschritte der geförderten Wachstumskerne evaluiert und damit eine fundierte Dokumentation und Analyse des Wachstumskern-Programms ermöglicht. In der Ausgabe 3/2005 des Magazins "Unternehmen Region" sind wesentliche Ergebnisse der Begleitforschung zusammengefasst.

Ziele

Durch das Programm Innovative regionale Wachstumskerne werden unternehmerisch agierende regionale Bündnisse gefördert, die bereits über einen klaren thematischen Fokus (Technologie- oder Problemlösungsplattform) verfügen, der Synergieeffekte zwischen den einzelnen Aktivitäten ermöglicht. Auf Basis dieser vorhandenen Kernkompetenz entwickeln die beteiligten Partner gemeinsam marktfähige Innovationen und entsprechende Strategien für wichtige Märkte.

Antragsteller

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Bildungseinrichtungen, die ihren Sitz innerhalb einer gemeinsamen Region haben.

Fördergebiet

Neue Länder

Bedeutung der Region

Teilnahmeberechtigt sind nur Initiativen aus den Neuen Ländern, deren funktionaler Zusammenhang ausreichend dargestellt wird (Wissenschafts- oder Wirtschaftsraum, Ausprägung spezieller Merkmale u.a.). Länder sind keine Regionen im Sinne der Fördermaßnahme.

Start des Programms

2001  
 

Bewerbungsverfahren

Mehrstufig: Ideenskizze, Bewerbungsgespräch, Innovationskonzept, Assessment Center. Es wird empfohlen, vor dem Einreichen mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen.   
 

Bewerbungsfristen

Keine Fristen, fortlaufendes Verfahren       
 

Förderdauer

3 Jahre      
 

Förderart (Zuschuss)

Zuwendungen werden als nicht rückzahlbarer Zuschuss im Wege der Projektförderung gewährt.    
 

Förderung/Unterstützung

Gefördert werden Vorhaben der Grundlagenforschung, industriellen Forschung und vorwettbewerblichen Entwicklung. Baumaßnahmen und Großinvestitionen können nicht gefördert werden. Gefördert werden können darüber hinaus

  • spezifische und allgemeine Aus- und Weiterbildungsvorhaben
  • die Innovationsberatung von KMU und Unternehmensgründern

Zur Erstellung des Innovationskonzeptes wird den Antragstellern eine kostenlose Beratung zur Verfügung gestellt.

Projektträger/Ansprechpartner

Projektträger Jülich (PtJ), Außenstelle Berlin, Geschäftsbereich Gründungs-, Transfer- und Innovationsförderung (GTI)

Hier finden Sie eine Übersicht über die Wachstumskern-Initiativen. Weiterführende Informationen zum Unternehmen-Region-Programm Innovative regionale Wachstumskerne stellen wir Ihnen hier zur Verfügung. Neues aus dem Programm finden Sie hier.


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Aktuell

Neuigkeiten aus dem Bewerbungsverfahren

Zahl der eingegangenen Bewerbungen, Bearbeitungsstand, Auswahlentscheidungen mehr

Dokumente

Ansprechpartner

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

    • Referat 114 "Regionale Innovationsinitiativen; Neue Länder"
    • Kapelle-Ufer 1
    • 10117 Berlin
    • Telefonnummer: 030 1857-5273
    • Faxnummer: 030 1857-85273
    • E-Mail-Adresse: Gudrun.Kurek@bmbf.bund.de
    • Homepage: http://www.bmbf.de
  • Projektträger Jülich - PtJ

    • Fördermanagement Unternehmen Region
    • Zimmerstraße 26-27
    • 10969 Berlin
    • Telefonnummer: 030 20199-482
    • Faxnummer: 030 20199-400
    • E-Mail-Adresse: wachstumskerne@unternehmen-region.de
    • Homepage: http://www.fz-juelich.de/ptj