
Zur Gewichtsreduzierung und besseren Gebrauchsfähigkeit finden Hybridwerkstoffe (z.B. Metall-Kunststoff-Materialkombinationen) zunehmend Anwendung im Fahrzeug- und Flugzeugbau, aber auch in der Medizintechnik, im Maschinen und Anlagenbau sowie bei den Elektrogeräteherstellern. Daher bietet dieser Markt eine große Entwicklungschance und ein Alleinstellungsmerkmal im internationalen Wettbewerb für die Teilehersteller. Know-how und Produktionstechnik sind in Mitteldeutschland punktuell vorhanden. Zur Ausweitung des Geschäftsfeldes sind allerdings noch erhebliche F&E-Anstrengungen notwendig, um Kunststoff- und Metallteile in einem Fertigungsgang zu produzieren. Auch ist es notwendig, ein höheres überbetriebliches Organisationsniveau der Teilefertiger zu erreichen, damit im Verbund komplexere Bauteile gefertigt werden können. Das Innovationsforum führt die bestehenden Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland, POLYKUM e.V. und MAHREG Automotive branchen- und netzwerkübergreifend zusammen, um mit interessierten Firmen und Wissenschaftseinrichtungen Strategien für die Produktionsumstellung auf Werkstoffkombinationen in der Massenproduktion zu entwickeln.