Im Blickpunkt

Professor Ulrich Hilpert von der Universität Jena in "Academy of Social Sciences" aufgenommen

Als erster Wissenschaftler aus Deutschland ist Prof. Dr. Ulrich Hilpert von der Friedrich-Schiller-Universität Jena in die renommierte britische "Academy of Social Sciences" (AcSS) gewählt worden. Hilpert ist unter anderem Gutachter im Auswahlprozess für die Bewerber des Programms Innovative regionale Wachstumskerne.

Prof. Dr. Ulrich Hilpert, Gutachter beim BMBF-Programm Innovative regionale Wachstumskerne. (© Anne Günther/FSU)

Die AcSS würdigte die außergewöhnlichen Forschungsleistungen und international viel beachteten Publikationen des Lehrstuhlinhabers für Vergleichende Regierungslehre. Professor Hilpert zählt zu den international anerkannten Experten der vergleichenden Forschung von Europa und Nordamerika, insbesondere auf den Gebieten der Innovations- und Strukturpolitik und der regionalisierten sozio-ökonomischen Entwicklung sowie der Vernetzungen zwischen den Entwicklungen sogenannter Innovationsinseln.

In London hat die AcSS, ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern und akademischen Einrichtungen mit dem Ziel, die Sozialwissenschaften in Großbritannien und international voranzubringen, ihren Sitz. Sie fördert den wissenschaftlichen Austausch zwischen den verschiedenen Zweigen der Sozialwissenschaft, unterstützt den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen. Die Mitglieder der AcSS werden regelmäßig zur Mitarbeit in hochkarätigen Forschungsprojekten eingeladen, wodurch ein vielseitiges wissenschaftliches Netzwerk entsteht. Die Mitgliedschaft in der AcSS gilt auf Lebenszeit.

Im Rahmen des Förderprogramms Innovative regionale Wachstumskerne ist Hilpert als Gutachter tätig. Ziel des Förderprogramms ist es, die in Ostdeutschland vorhandenen Kompetenzen und Potenziale wirkungsvoll zu nutzen und systematisch weiterzuentwickeln. Gefördert werden Bündnisse aus Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die entweder bereits über eine gemeinsame, besondere Technologieplattform in ihrer Region verfügen oder das Potenzial für die Entwicklung einer solchen Plattform besitzen. In einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren stellen die Bewerber ihre Projekte bei einem Assessment Center einem Gremium von Experten vor, dem Hilpert angehört.



Weitere Informationen zum Programm Innovative regionale Wachstumskerne finden Sie hier.


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