
28.09.2010
Das BMBF gibt den "Innovationsatlas Ost 2010" anlässlich des 20. Jubiläums der Deutschen Einheit heraus. Mit einem Umfang von rund 450 Seiten liefert der Innovationsatlas einen umfassenden Überblick über Forschung und Entwicklung in den neuen Bundesländern.
Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat heute den "Innovationsatlas Ost" vorgestellt. Neben einem Statusbericht ist der Atlas auch eine Zwischenbilanz über zwei Jahrzehnte erfolgreichen Aufbau Ost. Er enthält u.a. eine Erläuterung der Politik und der einzigartigen Förderkonzeption des BMBF für die Neuen Länder sowie die zentralen Förderprogramme des BMBF für die Neuen Länder seit 1990. Im Mittelpunkt der Hefte 2 bis 7 stehen 24 Erfolgsgeschichten aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. "Die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes hängt entscheidend von der Innovationskraft Ostdeutschlands ab. Deshalb sind 20 Jahre Deutsche Einheit ein guter Anlass, Bilanz zu ziehen und die Weichen für die Zukunft Ost zu stellen", sagte Schavan in Berlin.
In ihren Innovationsstrukturen unterscheiden sich Ost- und Westdeutschland noch sehr. In Westdeutschland kommt nur ein Viertel (26%) der Mittel für Forschung und Entwicklung aus öffentlicher Hand und Dreiviertel aus der Wirtschaft (74%). In Ostdeutschland ist das Verhältnis hingegen ganz anders gewichtet denn hier kommt mehr als die Hälfte (57%) aus der öffentlichen Hand und nur 43% aus der Wirtschaft .
Am 28. September findet unter dem Motto "ideenreich.zukunftssicher." die Konferenz "20 Jahre Aufbau Ost in Forschung und Innovation" statt. Sie bilanziert nicht nur die Erfolge von 20 Jahren Aufbau Ost, sondern weist den Weg in die nächsten zwanzig Jahre - und markiert so die Schwelle vom Aufbau Ost zur Zukunft Ost. Mehr als 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden hierzu in Berlin erwartet.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Innovationsatlas Ost 2010 und zur Konferenz.
[PDF - 134,2 kB]
(URL: http://www.unternehmen-region.de/_media/pm_20100928-167.pdf)