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17.06.2011
Am Standort "Reiche Zeche" der TU Bergakademie Freiberg ist gestern das modernste brennstoffwissenschaftliche Zentrum Europas eingeweiht worden. Am Deutschen Brennstoffinstitut (DBI) wird ab sofort zu allen Fragen rund um das Nach-Erdöl-Zeitalter geforscht.
BMBF-Staatssekretär Dr. Georg Schütte (3.v.r.) und Prof. Dr. Bernd Meyer (2.v.r.), Rektor der TU-Bergakademie Freiberg, enthüllen das neue Logo am Rohbau des Deutschen Brennstoff Instituts (DBI)-Bergakademie.
Ziel ist es, Kohle, Öl und Gas sowohl für chemische Produkte als auch für Kraftstoffe nutzbar zu machen und so eine größtmögliche Unabhängigkeit vom Rohstoff Erdöl zu erreichen.
Am DBI angesiedelt sind unter anderem zwei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Initiativen: das Zentrum für Innovationskompetenz (ZIK) Virtuhcon und das im Rahmen des Programms "Spitzenforschung und Innovation in den Neuen Ländern" geförderte Deutsche EnergieRohstoff-Zentrum Freiberg (DER). Das ZIK Virtuhcon hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf virtuellem Weg - und dadurch mit stark verkürzter Entwicklungszeit - effizientere und "kohlendioxidarme" Prozesse für die Umwandlung von Produkten des täglichen Lebens in Kraftstoffe, Kunststoffe oder elektrische Energie zu entwickeln. Am DER werden neue Technologien zur stofflichen Nutzung von Kohlenstoffträgern wie Kohle und Biomasse erforscht. Ziel ist die Entwicklung eines Energiekonzepts für das Nach-Erdölzeitalter.
Nähere Informationen zum ZIK Virtuhcon finden Sie hier. Hier stellen wir Ihnen weitere Informationen zum Deutschen EnergieRohstoff-Zentrum zur Verfügung.
[PDF - 130,2 kB]
(URL: http://www.unternehmen-region.de/_media/PI_Fit_fuer_das_NachErdoelZeitalter.pdf)
(URL: http://www.unternehmen-region.de/de/3009.php)
(URL: http://www.unternehmen-region.de/de/3926.php)