Im Blickpunkt

Flexibel und dadurch präziser: neue Möglichkeiten zum Messen und Prüfen mit Ultraschall

Bauteile aus Kunst- und Verbundwerkstoffen bilden ein wichtiges Rückgrat der Zukunftstechnologien, nicht zuletzt, weil sie Material- und Energieeffizienz versprechen. Die Prüfung von Bauteilen und Halbzeugen aus Kunststoffen gewinnt deshalb gegenwärtig enorm an Bedeutung.

Mögliche Materialfehler in Kunststoffen sind vielfältig und je nach Werkstoff sehr unterschiedlich. Daher ist die Entwicklung spezieller Prüftechniken und -verfahren notwendig. Insbesondere Ultraschallverfahren zeichnen sich hierbei durch eine große Flexibilität und Anpassbarkeit bei gleichzeitig hoher Präzision aus.

Ziel der WK-Potenzial-Initiative „KUNST.US“ ist es, neue Ultraschall-Prüfverfahren und prototypische Prüfgeräte zur Kontrolle des Herstellungsprozesses von Kunststoffen und zur Bauteilprüfung zu erarbeiten. Im Mittelpunkt steht die prototypische Entwicklung einer Mess- und Prüftechnik mit Ultraschall, die an die jeweilige Prüfaufgabe bei der Prozessüberwachung der Kunststoffproduktion bzw. bei der Begutachtung von Bauteilen flexibel anpassbar ist.

Im Rahmen des Verbundvorhabens sollen

  • neue, an die Prüfaufgabe angepasste Prüfköpfe zur direkten und kontaktlosen Ankopplung an Kunststoffe,
  • ein- und mehrkanalige Prüfgeräte mit der Möglichkeit der Einbindung in die Steuerung von Produktionsprozessen,
  • Software zur Signalbe- und -verarbeitung,
  • kundenspezifische Prüfverfahren für die Kunststoffindustrie und
  • Simulationen zu Prüfkopfentwicklung und Prüfverfahren

entstehen.

 

Weitere Informationen zur WK-Potenzial-Initiative KUNST.US finden Sie hier.


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