Programm

Zwanzig20 - Partnerschaft für Innovation - Das Programm

Ging es bisher um den Aufbau Ost, rückt jetzt zunehmend die Zukunft Ost in den Fokus der Förderung des BMBF. Mit dem Förderprogramm „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ ergänzt das BMBF die Förderprogramme von Unternehmen Region mit einem neuen Ansatz, der auf überregionale, inter-, trans- und multidisziplinäre Kooperationen der Partner zielt und für Offenheit und Transparenz steht.

Die Leitidee von Unternehmen Region wird mit „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ konsequent weiterverfolgt: Die Fähigkeit, Innovationen zu schaffen, hat erheblichen Einfluss auf die Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung von Regionen. Und: Innovationen entstehen dort, wo sich verschiedenste Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung zusammenschließen.

Mit „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ sollen die in den Neuen Ländern aufgebauten herausragenden wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Kompetenzen durch überregionale und interdisziplinäre Kooperationen systematisch für die Zukunft ausgebaut werden. Dabei gilt es, Grenzen im Denken zu überwinden. Aber auch Grenzen von Technologien, wissenschaftlichen Disziplinen, Branchen, Märkten und Organisationskulturen. Über neue Formen der Vernetzung, über offene, transparente und reflexive Prozesse des Netzwerkmanagements bei der Projektumsetzung sollen neuartige Innovationsstrukturen entstehen. Im Mittelpunkt stehen dabei das gemeinsame Identifizieren von Zukunftsthemen und künftigen Bedarfsfeldern sowie die entsprechende Erarbeitung konkreter, wirtschaftlich tragfähiger Lösungen. "Zwanzig20" ist ein Programm von Unternehmen Region.

Anspruch

Bund und Länder haben durch zahlreiche Förderprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten dazu beigetragen, dass die ostdeutsche Innovationslandschaft seit 1989 einen überaus positiven Wandel vollzogen hat.

Es gibt viele herausragende Akteure: Einrichtungen der Grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung, exzellente Hochschulen, zahlreiche innovative Unternehmen und regional sehr gut funktionierende Bündnisse verschiedener Partner, die erfolgreich zusammen arbeiten. Hier zeigt sich, dass die Fokussierung des BMBF auf eine an den Regionen orientierte Innovationspolitik mit ihrer Stärkung regionaler Kompetenzen erfolgreich war.

Aufgrund dieser Entwicklung und jahrelanger „Vorarbeit“ ist es nun möglich, aber auch geboten, die vorhandenen Akteure über ihre Region hinaus grenzüberschreitend zu vernetzen, denn aufgrund der ostdeutschen Wirtschaftsstruktur fehlt ihnen die kritische Masse zum weiteren Wachstum, die regionalen Wertschöpfungsketten bleiben unvollständig. Erst nach und nach knüpfen Wissenschaftler an den neuen Hightech-Standorten und Unternehmerpioniere neue Netze der strategischen Kooperation über alle Grenzen hinweg.

An dieser Hürde im Innovationsgeschehen setzt das neue Förderprogramm „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ an. Es ergänzt die bisherigen und weiter bestehenden Regionen orientierten Förderprogramme von Unternehmen Region mit einem neuen Ansatz, der auf überregionale, inter-, trans- und multidisziplinäre Kooperationen der Partner zielt.

Gesucht wurden Konsortien, die sich über alle ostdeutschen Länder hinweg mit einem oder mehreren Partnern aus den alten Bundesländern und darüber hinaus auch auf internationaler Ebene strategisch vernetzen und positionieren. Mit ihrem multidisziplinären Know-how sollen sie ein Zukunftsproblem mit hoher gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Relevanz identifizieren und innovative Lösungen anbieten. Die so entstehenden interdisziplinären und intersektoralen Kooperationsverbünde sollen schließlich neue Märkte schaffen und diese auch führen. Das visionäre Konzept, das alle Partner verbindet und an dem alle gemeinsam arbeiten, muss wirtschaftlich und wissenschaftlich plausibel und auf hohem innovativen Niveau die Problemlösung und den Weg dorthin darstellen.

Mit „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ geht das BMBF auch im Prozess neue Wege: Gewünscht sind offene und transparente Partnerschaften bzw. Konsortien, die sowohl im Bewerbungsprozess als auch in der Förderphase offen und transparent agieren. Gewünscht sind keine „closed shops“, sondern Konsortien, die für weitere Partner zugänglich sind und die in der Strategie- und Umsetzungsphase kontinuierlich im Sinne der Problemlösung an der Strategie weiterarbeiten und auf Veränderungen in dem relevanten Umfeld reagieren.



Hier finden Sie nähere Informationen zu den Projektkonsortien und zu den Zwanzig20 Foren. Downloads zum Programm stellen wir Ihnen hier zur Verfügung.


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Dokumente

  • Förderrichtlinie

    [PDF - 54,7 kB]

     (URL: http://www.unternehmen-region.de/_media/FR_Zwanzig20_web_07_13.pdf)

  • Appendix Zwanzig20 Foren

    [PDF - 108,5 kB]

     (URL: http://www.unternehmen-region.de/_media/Appendix_Zwanzig20_Foren_15082013.pdf)

Ansprechpartner

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

    • Referat 114 "Regionale Innovationsinitiativen; Neue Länder"
    • Kapelle-Ufer 1
    • 10117 Berlin
    • Telefonnummer: 030 1857-5273
    • Faxnummer: 030 1857-85273
    • E-Mail-Adresse: Gudrun.Kurek@bmbf.bund.de
    • Homepage: http://www.bmbf.de