Im Blickpunkt

Umweltfreundliche Energie aus Holz, Stroh, Hausmüll und Kohle: Innovationsforum Stoffwandlung in Gase in Freiberg

Mehr als 100 Unternehmer, Wissenschaftler und Politiker diskutierten am 2. und 3. November 2006 auf dem Innovationsforum Stoffwandlung in Gase im Bereich der Energieverfahrenstechnik in Freiberg über Schlüsseltechnologien der Energie- und Rohstoffwirtschaft. Das Innovationsforum wurde von der Freiberger Interessengemeinschaft der Recycling- und Entsorgungsbetriebe e.V. organisiert.

Ziel der nationalen und internationalen Expertenrunde aus Forschung und Industrie: das weltweit einmalige wissenschaftliche und wirtschaftliche Know-how der Region Freiberg zu bündeln und den Kompetenzvorsprung Freibergs überregional bekannter zu machen. Um in Zukunft noch wettbewerbsfähiger zu sein, wollen die regionalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen ihr bestehendes Netzwerk über die Region hinaus erweitern. Ihre Vision: In einem starken Verbund werden Synergien genutzt, der dringend benötigte Nachwuchs wird aus- und weitergebildet und Forschungs- und Entwicklungsprojekte können gemeinsam vorangebracht werden. Dadurch gelingt es, bestehende Arbeitsplätze zu sichern und die Basis für neue Jobs zu schaffen.
 
Freiberg übernimmt auf dem Gebiet der Vergasungstechnik (Umwandlung von Kohle, Holz oder Öl unter Zusatz von Sauerstoff, Luft oder Dampf in so genanntes Synthesegas) seit Jahren eine Vorreiterrolle. Die Region verfügt über eine lange Tradition und eine besondere Konzentration von Kompetenzen bei der Energieerzeugung, -speicherung und -anwendung. Der Standort bietet weltweit einmalige Voraussetzungen zur Entwicklung neuer Technologien und Anlagen für Vergasungsprozesse. Neben vielen kleinen und mittelständischen Firmen haben sich mit der Siemens Fuel Gasification Technology GmbH und der Choren Industries GmbH zwei internationale Schwergewichte in Freiberg angesiedelt. Die Institute der TU Bergakademie Freiberg und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bieten hohe wissenschaftliche Kompetenz.
Unternehmer, Wissenschaftler und Politiker diskutierten über
Schlüsseltechnologien der Energie- und Rohstoffwirtschaft.


nach oben