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Das Institut für Mikro- und Nanotechnologien (IMN) MacroNano® der Technischen Universität Ilmenau hat der Öffentlichkeit jetzt ihren druckfrischen KOMPETENZATLAS vorgestellt. Der mehrere hundert Seiten dicke Ordner soll neue Kontakte und Kooperationsbeziehungen mit der Industrie fördern.
Präsentation des Kompetenzatlas in Ilmenau: Ilona Hirt (Mitarbeiterin Projekt mnst-Broker), Prof. Dr.-Ing. Martin Hoffmann (Direktor Institut für Mikro- und Nanotechnologien IMN MacroNano®), Dr. Liliana Sendler (Projektleitung mnst-Broker), Prof. Dr. Peter Scharff (Rektor der TU Ilmenau) und Dr. Stephan Karmann (Geschäftsführender Referent Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien) [v.l.n.r].
Nahezu ein Jahr hat es gedauert, die notwendigen Informationen im gesamten Institut zusammenzutragen und sie nach verschiedenen Kriterien aufzubereiten. Das IMN MacroNano® der TU Ilmenau ist mit 39 Fachgebieten aus vier Fakultäten eines der größten Institute für Mikro- und Nanotechnologien in Deutschland und Europa. Dazu hat auch die Weiterentwicklung des Zentrums für Innovationskompetenz (ZIK) MacroNano® beigetragen, das mit drei Nachwuchsforschungsgruppen inzwischen vollständig in das IMN integriert ist. Durch seinen interdisziplinären Charakter und die enge Einbindung der anwendungsorientierten Fachgebiete hebt das IMN sich von rein technologieorientierten Forschungseinrichtungen ab. Gerade das macht es aber schwer, in dem breit gefächerten Kompetenz-Spektrum die richtigen Ansprechpartner zu finden. Physiker, Chemiker, Biologen und Ingenieure arbeiten hier gemeinsam auf verschiedenen Forschungsgebieten. Dazu gehören beispielsweise die Mikrofluidik und Biosensorik, ein Bereich, mit dem sich eine Nachwuchsforschungsgruppe des ZIK IMN MacroNano® beschäftigt, aber auch die Hochfrequenztechnik, Biosignalverarbeitung, Präzisionsmesstechnik und Werkstoffwissenschaft.
Doch an wen soll sich ein interessiertes Industrieunternehmen wenden, wenn etwa ein optischer Sensor zur Überwachung von biologischen Zellkulturen getestet werden soll oder nanostrukturierte Oberflächen zur Reduktion des Strömungswiderstandes zu optimieren sind? Diese Suche soll durch den KOMPETENZATLAS nun erheblich vereinfacht werden.
Im Unterschied zu Transferkatalogen, Forschungsberichten und Projektübersichten von Universitäten, in denen Informationen nach Fakultäten und Fachbereichen oder Lehrstühlen geordnet werden, enthält der KOMPETENZATLAS thematisch sortierte Suchraster. Mit deren Hilfe lassen sich potenzielle Partner rasch identifizieren. Der Atlas enthält ausführliche Informationen zu den einzelnen Fachgebieten und Ansprechpartnern, zur technischen Ausstattung des Instituts sowie zahlreiche Projektbeispiele. Das sind wertvolle Zusatzinformationen für die Adressaten aus der Wirtschaft.
Und für wen sind die vorgestellten Hochtechnologien von Interesse? Hierzu erläutert der Direktor des IMN MacroNano®, Professor Martin Hoffmann: "Mikro- und Nanotechnologien sind gerade für kleine und mittlere Unternehmen interessant, um neue Märkte zu erschließen. Die Vernetzung untereinander und mit Forschungseinrichtungen bietet dazu die notwendigen Rahmenbedingungen."
Der KOMPETENZATLAS soll jedoch nicht nur regionale und nationale Unternehmen ansprechen. Auch die Kommunikation mit internationalen Partnern und dem IMN MacroNano® soll gefördert werden. Deshalb ist das Nachschlagewerk sowohl in Deutsch, als auch in Englisch verfasst worden. Eine Online-Version mit vielen interaktiven Features soll in den nächsten Wochen im Internet bereitstehen.
Weitere Informationen zum ZIK MacroNano® finden Sie hier.
(URL: http://www.unternehmen-region.de/de/212.php)