iLaP – Intelligente Laser- und Lichtbogensysteme mit integriertem Prozesswissen und intuitiver Bedienung – Berlin

Die WK-Potenzial-Initiative

Das iLaP-Bündnis hat sich zusammengefunden, um den weit gefassten und viel verwendeten Begriff „Industrie 4.0“ (I 4.0) für die Materialbearbeitung in praktische Anwendungen umzusetzen. Hierzu wurde ein Verbund mit einem umfangreichen Kompetenzportfolio gebildet, der neben den klassischen Disziplinen der Füge- und Automatisierungstechnik auch Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik enthält. Die beteiligten Institute sind mit insgesamt vier Fachbereichen in das Projekt eingebunden, um die vielfältigen Aufgabenstellungen zu bewältigen.

Die Ziele

iLaP hat das Ziel, eine Systemtechnik zu entwickeln, die durch Vernetzung in der Lage sein soll, umfangreiche Prozessdaten zu sammeln und in Folge ihrer Auswertung teilautonome Entscheidungen treffen zu können. Da solche Systeme sehr komplex sind, ist es auch Ziel, die Bedienbarkeit intuitiv zu gestalten und zusätzlich die Mensch-Maschine-Interaktion zu verbessern. Der Zugriff der Systeme auf Prozesswissen sowie eine vereinfachte Bedienbarkeit sollen die Produktion flexibler machen.

Die Projekte

Verbundprojekt 1: „Vernetzte Anlagen und Maschinen für die flexible Produktion“

Der Verbund wird teilautonome Systeme entwickeln, die durch Vernetzung mit den Sensoren aus dem Arbeitsumfeld und Prozesswissen teilautonom Entscheidungen treffen können. Diese Systeme sollen vereinfacht integrier- und bedienbar gestaltet werden. Mittels verbesserter Prozessregelungen und neuer Systemkonzepte für Spanntechnik, additive Fertigung und das Laserschweißen soll eine Flexibilisierung der Produktion erreicht werden.

Verbundprojekt 2: „Software zur Prozess- und Datenanalyse für die vernetzte Produktion“

Das zweite Verbundprojekt hat zum Ziel, eine durchgängige Datenerfassung von Fügesystemen in vernetzten Produktionsanlagen zu ermöglichen. Hierfür werden onlinefähige Sensorsysteme sowie eine automatisierte Prozessdatenerfassung und -analyse geschaffen. Darüber hinaus wird der Grundstein für eine vollständige Digitalisierung der Fügeprozesse und eine neuartige Generierung von Prozesswissen durch ein I 4.0-Datenstrukturmodell gelegt.

Die Partner

Für die Umsetzung der komplexen Aufgabenstellung wurde im Raum Berlin ein Bündnis aus zwei Forschungseinrichtungen und fünf mittelständischen Unternehmen gebildet.

Als assoziierter Partner wird die Initiative von der KUKA Roboter GmbH, Augsburg, unterstützt.

Kontakt

Rene Plewa
Teamleiter Fördermittel & Patente
Scansonic MI GmbH 
Schwarze-Pumpe-Weg 16
12681 Berlin
Tel.: 030 91 20 74-722
Mobil: 0160 96 01-0401
Fax: 030 91 20 74-29
Email: rene.plewa[at]scansonic.de
www.scansonic.de

Laufzeit: 01.06.2016 – 31.05.2018

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