Innovationstour - Bulmahn bei "Unternehmen Region" in Rostock

Zum Auftakt ihrer Innovationstour im Einsteinjahr war Edelgard Bulmahn am 11. Juli zu Besuch in der Hansestadt Rostock. Zusammen mit Vertretern des Landes Mecklenburg-Vorpommern verschaffte sich die Bundesministerin unter anderem einen aktuellen Überblick über die Arbeit der „Unternehmen Region“-Initiativen vor Ort.

Erste Besuchsstation war das Brand- und Sicherheitszentrum des Instituts für Schiffssicherheit. Mitarbeiter der Maritime Safety Assistance simulierten dort den Ablauf einer automatisierten Brandabwehrübung. Ebenfalls zum Tätigkeitsspektrum des innovativen regionalen Wachstumskerns gehört das Training von Schiffsbesatzungen für das Verhalten in Notfallsituationen, demonstriert an der Freifallbootanlage im Rostocker Hafen. Seit dem Start der Förderung durch die Innovationsinitiative „Unternehmen Region“ im Jahr 2001 hat sich das Bündnis aus örtlichen Unternehmen erfolgreich als Anbieter für Systemlösungen im Bereich der Maritimen Sicherheit positioniert.

„Als wir vor sechs Jahren mit der Innovationsinitiative ‚Unternehmen Region’ anfingen, wussten wir nicht, was daraus wird, aber jetzt zeigen sich die Früchte“, so Bundesministerin Bulmahn, „jetzt setzen wir darauf, dass die starke Tradition der Schifffahrt an diesem Standort so erfolgreich fortgeführt wird.“

Bundesministerin Bulmahn zu Besuch
bei der Aker-Werft

Zwei weitere durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekte präsentieren sich den Besuchern auf dem Gelände der Aker-Werft. Zusammen mit der InnoRegio Maritime Allianz Ostseeregion (MAO) erarbeitet Aker innovative Systemlösungen für den Bau von Containerschiffen. Bei der Kooperation mit dem Kunststoffzentrum Westmecklenburg geht es um den Einsatz von Kunststoffen beim Bau von Flüssiggas-Tankern.

Bundesministerin Bulmahn beim
Center for Life Science Automation (celisca)

Als eines von sechs Zentren für Innovationskompetenz in Ostdeutschland fördert das BMBF in den kommenden fünf Jahren die Arbeit von zwei wissenschaftlichen Nachwuchsgruppen im Center for Life Science Automation (celisca). In interdisziplinärer Form und gemeinsam mit der Industrie werden hier Verfahren und Produkte für das breite Spektrum der Life Sciences entwickelt. „Starke Forschung heute bedeutet Arbeitsplätze für morgen“, so Edelgard Bulmahn zum Abschluss ihres Besuchs in Rostock.