Nanotechnologie in der Umwelttechnik - Jena

Thema

Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen, sondern auf die Zukunft vorbereitet zu sein.
(Wisse Dekker, Aufsichtsratvorsitzender, N.V. Philips)

Der Umweltmarkt ist ein weltweit dynamisch wachsender, doch hart umkämpfter Markt. Andere Industrieländer aber auch einige deutsche Bundesländer haben bereits entsprechende, notwendige Weichenstellungen vorgenommen, um Ergebnisse aus der Nanotechnologieforschung nicht nur in die bereits etablierten Bereiche, wie z. B. Life Science und Biotechnologie, sondern auch den Bereich Umwelttechnik zu integrieren.

Die im Wirtschaftsraum Mitteldeutschland vorhandenen Potentiale bieten der Region gute Voraussetzungen, von der Dynamik zu profitieren und sich mit nanobasierter Umwelttechnik erfolgreich auf den internationalen Märkten zu etablieren.

Allerdings erfordern Entwicklung und Produktion ein fach-, bereichs- und regionsübergreifendes Zusammenwirken – sowohl von Forschern im Bereich der Umwelttechnik und Nanotechnologie als auch von Umwelttechnik produzierenden Unternehmen und Umweltdienstleistern. Ziel der Zusammenarbeit unter fördernden Rahmenbedingungen ist es, neue Wertschöpfungsketten zwischen den Partnern zu bilden und zu festigen.

Ziele

Das Innovationsforum dient dazu, wichtige Meilensteine, die in Mitteldeutschland auf dem Weg zur Entwicklung und Produktion von nanobasierter Umwelttechnik zu nehmen sind, zu diskutieren. Ausgewählte Beiträge von Einzelwissenschaftlern und Unternehmen sollen verdeutlichen, welche Bedeutung nanobasierte Umwelttechnik hat – sowohl bei der Bewältigung von Umweltproblemen als auch für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit auf dynamischen Umweltmärkten.

Die Initiatoren dieses Innovationsforums in Mitteldeutschland haben bereits erste Schritte eingeleitet, um die Voraussetzungen für die Entwicklung und Produktion nanobasierter Umwelttechnik zu schaffen. Im Rahmen dieses Innovationsforums sollen erste Resultate verschiedener Umsetzungs- und Verbundforschungsprojekte gezeigt werden.

Wissen

Die Bedeutung der Nanotechnologie für die Umwelttechnik erschließt sich auf zwei Wegen: Einerseits über den Zusammenhang zwischen dem Forschungsstand in einzelnen Nanotechnologiebereichen und den hier erreichten Ergebnissen sowie den in einzelnen Umweltmedien wie z. B. Wasser, Luft, Abfall und Boden zu bewältigenden Problemen. Andererseits über den Zusammenhang zwischen den so genannten Funktionalitäten der Nanotechnologie und deren Bedeutung für die Bewältigung von augenblicklich noch defizitären Problemlösungen in den einzelnen medialen Bereichen.

Das Netzwerk des Innovationsforums „Nanobasierte Umwelttechnik“ bündelt die Erfahrungen und Kompetenzen von folgenden Partnern:

  • Technologie- und Innovationspark Jena
  •  IEFP Bitterfeld – Wolfen
  • Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle

Die Region

Die Wirtschaftsregion Mitteldeutschland wird von den drei Bundesländern Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen geprägt, die zwar über unterschiedliche Strukturen in Wirtschaft und Forschung verfügen, zusammen aber gute Voraussetzungen für die Entwicklung nanobasierter Umwelttechnik mitbringen. Grundlage hierfür ist ein notwendiges Quantum an Umwelttechnik produzierenden Unternehmen in der region, um zukünftig eine neue Generation von Methoden und Produkten erfolgreich entwickeln und vermarkten zu können. Auf dem Gebiet der Nanotechnologie- und Umwelttechnikforschung bringt die Region die erforderlichen Kapazitäten mit. Darüber hinaus besetzt sie mit ihrer Spezialisierung im Rahmen der Nanotechnologieforschung bereits weitestgehend jene Nanotechnologiebereiche, deren Ergebnisse unmittelbr Relevanz für die Umwelttechnik haben.

Kontakt

Projektgruppe Nanobasierte Umwelttechnik

Technologie- und Innovationspark Jena GmbH
Wildenbruchstraße 15
07745 Jena
Tel.: 03641 675-100
Fax: 03641 675-111
E-Mail: info[at]tip-jena.de 
Internet: http://www.tip-jena.de/
 

Innovationsforum am 9./10. November 2006.
Eine Fördermaßnahme des BMBF in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Thüringen.