BioHyTec Biohybrid-Technologien - Potsdam

Die InnoRegio

Das neue Feld an der Schnittstelle von Mikrosystemtechnik und Biotechnologie, die Biohybrid-Technologie, zu einem künftigen Standbein der regionalen Wirtschaft machen - das ist das Ziel der InnoRegio BioHyTec. Biohybride Systeme erschließen neue Anwendungsfelder in der Pharmaforschung, klinischen Diagnostik, Lebensmittelanalytik und Gentechnik.

BioHyTec - Verein für Bioanalytik und Biohybrid-Technologien e.V. - hat sich zum Knotenpunkt des Netzwerkes Biohybride Technologien im Lebenswissenschaften-Cluster Berlin-Brandenburg entwickelt. Im BioHyTec-Netzwerk werden Ausbildung, Forschung und Entwicklung, Technologieplattformbildung und Produktion eng miteinander verkoppelt.

 

Die Ziele

Ziel ist die Entwicklung von Produkten im Biochipformat für spezielle Marktnischen und der Ausbau einer regionalen Wertschöpfungskette - von der Forschung, der Entwicklung einer Technologieplattform, der Produktion bis hin zur Aus- und Weiterbildung im Bereich der biohybriden Technologien. Die Technologieplattform für dieses Produkte wird im BiochipKompetenzZentrum entwickelt, die Fertigung der Biochips soll das BiochipProduktionsZentrum, das im Biotechnologiepark Luckenwalde geplant ist, übernehmen.

 

Die Projekte

Insgesamt elf Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden in Kooperation zwischen Technologieunternehmen der Region und Wissenschaftspartnern, wie der Universität Potsdam und dem Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik in Bergholz-Rehbrücke, realisiert. Aus der InnoRegio-Initiative BioHyTec hat sich seit 2001 ein erfolgreiches Kompetenznetz entwickelt, das über das Netzwerk hinaus wirkt.

  • Mit dem LD BioScreen, einem Low Density BioChip System, haben zwei Partner des Netzwerkes, die BioTeZ Berlin-Buch GmbH und die FILT GmbH eine Alternative zur Mikrotiterplatte im Labor entwickelt.
  • Eine zweite Technologieplattform und eine Kleinserienfertigung für mitteldichte Biochips steht im BiochipCompetenceCenter am FhG-IBMT für Partner und Kunden zur Verfügung.
  • Parallel läuft seit 2001 ein Bachelor-Studiengang Biosystemtechnik/ Bioinformatik an der Technischen Fachhochschule Wildau, in dem praxisnah und bedarfsgerecht Fachkräfte ausgebildet werden. 
  • Ein Vorlaufforschungsprojekt 'Biohybridkomponenten' wird im Verein bearbeitet und vom Land Brandenburg über das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur gefördert.
  • Weitere Biochip-Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden im Netzwerk Nutrigenomik in Kooperation zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen bearbeitet.
  • Seit 2004 wird an der Technischen Fachhochschule Wildau ein aufbauender Masterstudiengang Biosystemtechnik/ Bioinformatik angeboten.
  • Ein im Rahmen des InnoRegio-Konzeptes entwickeltes Ausbildungsprogramm zur BiolaborantIn wird durch das BIAW im Biotechnologiepark Luckenwalde realisiert.
  • Biohybride Technologien bilden ein strategisches Schwerpunktfeld im Aktionsprogramm für den Lebenswissenschaften-Cluster Berlin-Brandenburg. (BioTOP)

 

Die Partner

  • BioTop Berlin-Brandenburg
  • Biotechnologiepark Luckenwalde GmbH
  • BioTez Berlin-Buch GmbH
  • BST Biosensor Technologie GmbH
  • CONGEN Biotechnologie GmbH
  • FILT Lungen- u. Thoraxdiagnostik GmbH
  • Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik
  • IGV Institut für Getreideverarbeitung
  • Universität Potsdam, Institut für Biochemie und Biologie
  • Technische Fachhochschule Wildau, Bioverfahrenstechnik
  • ZAB - ZukunftsAgentur Brandenburg

sowie kleine und mittelständische Biotechnologieunternehmen aus der Region und Max-Planck-Institute, Universitäten, Banken und Strukturförderungseinrichtungen.

 

Kontakt

Prof. Dr. Fred Lisdat
Technische Fachhochschule Wildau
Bahnhofstr. 1
15745 Wildau 
Tel.: (03375) 50 84 56
E-Mail: flisdat[at]igw.tfh-wildau.de
Internet: www.biohytec.de