Kunststoffschaum-Metall-Verbunde als wirksame Schutzsysteme - Senftenberg

Thema

Die systematische Nutzung der Energieabsorption von Kunststoffschäumen im Verbund mit Struktur gebenden Metallelementen für passive Schutzsysteme.

Das Forum wird regionale Vertreter aus Industrie und Wissenschaft mit der Politik und überregionalen Fachleuten zum Thema „Kunststoffschaum-Metall-Verbunde als wirksame Schutzsysteme“ zusammenbringen. Das Forum präsentiert den Stand der Technik und soll Partner für eine künftige Zusammenarbeit gewinnen. Dies sind Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen der Bereiche:

  • Entwicklung, Bau und Installation passiver Schutzsysteme an Straßen
  • Herstellung von Rohstoffen für Kunststoffschäume
  • Herstellung von Schaumstoff-Formteilen
  • Erstellung von EDV-gestützten Berechnungsmodellen für das Kurz- und Dauerstandzeitverhalten
  • Fügetechniken
  • Reha-Technik

Ziele

  • Gründung nachhaltiger Netzwerke zwischen Vertretern von Industrie und Hochschulen sowie wissenschaftlichen Instituten
  • Erschließung neuer Geschäftsfelder für die Region und damit Schaffung von Arbeitsplätzen
  • Ausbau und Stärkung der regionalen Kunststoffkompetenz durch Erschließung neuer Einsatzgebiete/Märkte
  • Nutzung des innovativen Konzeptes zur Minimierung von Unfallfolgen, insbesondere an baumbestandenen Alleen
  • Konzentrierte Darstellung des aktuellen Know-how-Standes und Bedarfsanalyse
  • Systematische Untersuchung der Einsatzmöglichkeiten, wie z.B. im Reha-Bereich

Wissen

Trends
Speziell auf dem Gebiet passiver Schutzsysteme an Straßen eröffnet die neue EU-Norm E 1317 die Möglichkeit für einen Innovationsschub, in dem sich Schutzsysteme entwickeln lassen, die den modernen Verhältnissen angepasst sind.

Auf Grund der Altersentwicklung in der Gesellschaft kommt der Geriatrie und der damit verbundenen Reha-Technologie wachsende Bedeutung zu.

Know-how

Kunststoffe sind die Werkstoffe unseres Jahrhunderts. Sie haben durch evolutionäre Weiterentwicklung einen beachtlichen technischen Stand erreicht. Das mit modernen Kunststoffen verbundene Know-how liegt sowohl in der Produktentwicklung und der daraus abgeleiteten Produktionstechnologie als auch in den vielfältigen Verarbeitungstechnologien, insbesondere aber in dem auf Kunststoffwissen beruhenden Anwendungsentwicklungs-Know-how. Hohe Wachstumsraten und immer wieder neue Anwendungsbeispiele demonstrieren das Innovationspotenzial der Branche. Das gilt auch für Kunststoffschäume und ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten z.B. in den Bereichen Energie-, Wärme- und auch Akustik-Management. Zusätzlich zum Know-how über den Einsatz der Kunststoffschäume bzw. ihres Verbundes mit z.B. Stahl besteht bei den am Innovationsforum Beteiligten bereits ein beachtliches Know-how im Bereich von passiven Schutzsystemen.

Die Region

Der industrielle Bereich Brandenburgs befindet sich im Umbruch. Einer der am stärksten wachsenden neuen Industriebereiche ist die Kunststoff- und Gummiverarbeitung. Mit ihm gehen bedeutende Ansiedlungen einher, wie z.B. der Chemiestandort Schwarzheide, wo eine Vielzahl von Kunststoffen für den Weltmarkt produziert wird. Viele Kunststoffverarbeiter der Region bieten international wettbewerbsfähiges Know-how und Entwicklungspotenzial. Das gilt sowohl für den Bereich Spritzguss und die Extrusion, die Duroplastverarbeitung als auch für die Schaumstoffverarbeitung. Mehrere Hochschulen, Fachhochschulen sowie Forschungsinstitute ergänzen und bereichern diese industriellen Aktivitäten. Seit 3 Jahren existiert in Schwarzheide das Kunststoffkompetenzzentrum (KKS).

Es hat sich in dieser Zeit zu einer anerkannten Einrichtung entwickelt und ist zunehmend in die regionalen Entwicklungskonzepte eingebunden.

Kontakt

Kunststoffnetzwerk Brandenburg
KuBra e.V.
Dr. Gerhard Ramlow
Naundorfer Straße, VIZ
01987 Schwarzheide
Tel.: (03 57 52) 949 244
Fax: (03 57 52) 949 265
E-Mail: info[at]kubra-ev.de

Eine Fördermaßnahme des BMBF in Zusammenarbeit mit dem Land Brandenburg.