Stammtisch mit Köpfchen – Fünf Chemnitzer InnoProfile-Initiativen präsentieren sich auf der Sächsischen Technologie- und Industriemesse

Der InnoProfile-Messestand war keineswegs gewöhnlich und er lud zum Verweilen ein: einen echten Bierkutscherstammtisch hatten die Wissenschaftler auf der Chemnitzer Messe aufgebaut, gesponsert von einer regionalen Brauerei. Auf diese Weise wollten sie ihren InnoProfile-Stammtisch vorstellen, an dem weniger Alkohol fließt, als vielmehr Ideen und jede Menge Kontakte geknüpft werden. Am Stammtisch, oder besser am Messestand, präsentierten sich die Initiativen "InnoZug", "Generalisierte Plattform zur Sensordatenverarbeitung (GPSV)", "Auftragschichten", "PaFaTherm" und als jüngstes Mitglied „sachsMedia“.

Stand der Chemnitzer InnoProfile-Initiativen auf der Sächsischen Technologie- und Industriemesse.

Drei Tage lang, vom 23.-25. Juni, konnten die Besucher der Sächsischen Technologie- und Industriemesse am InnoProfile-Stammtisch Platz nehmen. Insbesondere Vertreter mittelständischer Unternehmen gehörten zu den Gästen. Während eines Vortragsprogramms am Ingenieurtag der Messe stellte Markus Michael von „InnoZug“ den Chemnitzer InnoProfile-Stammtisch vor. Trotz sehr unterschiedlicher Forschungsthemen sollen hier Synergien zwischen den Initiativen genutzt und die Ausbildung der Ingenieure intensiviert werden. "Durch die Beteiligung von sachsMedia gelingt uns nun auch der Brückenschlag vom Maschinenbau hin zu modernen Medien", freut sich Stammtisch-Sprecher Markus Michael.

Während der Vorträge erfuhren die interessierten Besucher auch, woran die InnoProfile-Wissenschaftler in Chemnitz forschen: an leichten Seilen aus Kunststofffasern, an der drahtlosen Erfassung und Verarbeitung von Sensordaten, an funktionsoptimierten Schichtsystemen, hochfesten Leichtbauteilen für die Großserie sowie an der Unterstützung beim Wechsel vom Analog- zum Digitalfernsehen. Das Besondere an den Vorträgen war, dass sie von den Wissenschaftlern der verschiedenen Initiativen und deren Projektpartnern aus der Wirtschaft gemeinsam gestaltet wurden. Die Wissenschaftler stellten aktuelle Forschungsergebnisse vor und die Vertreter der Unternehmen referierten über die Relevanz und die Anwendungen in den jeweiligen Fachbereichen.
 
Viele Unternehmen, mit denen die Chemnitzer InnoProfile-Initiativen schon zusammenarbeiten, nutzten die Gelegenheit, um sich während der Messe über die aktuellen Ergebnisse der Projekte zu informieren. Aber auch neue Kontakte wurden geknüpft. So haben sich die Mitarbeiter des InnoProfile „Auftragschichten“ bei anderen ausstellenden Firmen informiert und die eine oder andere Gemeinsamkeit entdeckt. Sie hoffen, auf diese Weise in Zukunft weitere Kooperationen etablieren zu können.

„Wir ziehen ein durchweg positives Fazit nach der Messe“, meint Lars Ebert von „Auftragschichten“. „Für uns war es wichtig als Ansprechpartner für die mittelständischen Unternehmen der Region präsent zu sein, sowohl für Besucher, die uns noch nicht kennen, als auch für jene, mit denen wir schon zusammen arbeiten.“ Und auch innerhalb der Chemnitzer InnoProfile-Initiativen haben sich neue Perspektiven der Zusammenarbeit eröffnet. Bei Diskussionen mit den Besuchern offenbarten sich Schnittstellen zwischen den unterschiedlichen Fachbereichen, die die Chemnitzer in Zukunft stärker nutzen wollen. So ein echter Stammtisch kann eben einiges in Bewegung bringen.



Weitere Informationen zum Programm InnoProfile finden Sie hier. Hier stellen wir Ihnen nähere Informationen zu den InnoProfile-Initiativen zur Verfügung.