Nanostrukturierte Materialien - Halle

Interdisziplinäres Zentrum für Materialwissenschaften Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

In Zusammenarbeit mit dem Land Sachsen-Anhalt

Thema

Das Innovationsforum Nanostrukturierte Materialien

Die Strukturierung von Materialien in Bereichen von bis zu einem millionstel Millimeter wird entscheidend sein bei der Entwicklung von Technologien des 21. Jahrhunderts. Absehbar sind revolutionär neue Produkte mit maßgeschneiderten Eigenschaften und breiten Einsatzfeldern.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Innovationsfeldes Nanomaterialien in Sachsen-Anhalt, die auf die bestehenden Erfahrungen der Nanostrukturforschung in der Region aufbaut. Das Forum soll aktuelle Entwicklungslinien der nanostrukturierten Materialien aufzeigen und entsprechende Marktchancen ermitteln. Auf der Grundlage der vohandenen Kompetenzen soll eine Allianz aus Wirtschafts- und Wissenschaftspartnern am Standort Halle entstehen.

Thematische Schwerpunkte:

  • Nanoimprint-Lithographie
  • Nanostrukturierung von Polymerwerkstoffen
  • Materialmodifizierung durch Schwerionen
  • Eingebettete Nanopartikel und -drähte

Ziele

  • Nachhaltige Entwicklung der Nanostrukturierung von Materialien als Basistechnologie mit hohem Potenzial für die wirtschaftliche Verwertung
  • Förderung der Kooperation von Forschern, Entwicklern, Produzenten und Anwendern auf dem Gebiet der nanostrukturierten Materialien
  • Anknüpfung an das überregionale Netzwerk zur Nanotechnologie
  • Identifikation von Innovationsfeldern auf dem Gebiet der Technologie nanostrukturierter Materialien
  • Förderung von Kooperationsvorhaben unter Fokussierung auf eine marktorientierte Verwertung von Forschungsergebnissen
  • Schaffung einer stabilen Entwicklungsperspektive für das bis 2006 in Halle zu errichtende Nanotechnologiezentrum (TGZ III) durch Initiierung von Netzwerkprojekten

Wissen

Die Strategie
Entwicklungen auf dem Gebiet der Nanotechnologien benötigen einerseits den direkten Kontakt zwischen Forschern und Produzenten und andererseits ein abgestimmtes Vorgehen, um die Überführung von Erkenntnissen der Grundlagenforschung in technologische Entwicklungen und Produktstrategien zu beschleunigen, aber auch um die hohen Investitionskosten zu bündeln und effizient einzusetzen. Der Aufbau einer Plattform eines regionalen Bündnisses für die Kernkompetenz „Nanostrukturierte Materialien“ ist daher unabdingbar.

Das Know-how

  • Leistungsfähige Nanoanalytik
  • Hoher Vernetzungsgrad in der Grundlagenforschung
  • Erfahrungen in der Nanostrukturierung
  • Interdisziplinäre Forschung und Entwicklung von Polymerwerkstoffen

Die Region

Die Kompetenz am Standort Halle zeichnet sich durch eine enge Verzahnung von universitärer und außeruniversitärer Forschung aus. Im sich dynamisch entwickelnden Wissenschafts- und Innovationspark kommt es zu Synergieeffekten bei Instituten und jungen Unternehmen auf den Gebieten Nanostrukturierung, Biotechnologie und Biomedizin, die von einem effektiven Innovationsmarketing und -management unterstützt werden.

In Sachsen-Anhalt gibt es bereits eine Vielzahl kleinerer Firmen, die ihren Schwerpunkt in der wirtschaftlichen Verwertung auf dünne Schichten, Produktminiaturisierung oder Nanotechnologie ausgerichtet haben.

Termin

24./25. November 2003

In Zusammenarbeit mit dem Land Sachsen-Anhalt.

Kontakt

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Interdisziplinäres Zentrum für Materialwissenschaften
Nanotechnikum Weinberg
Heinrich-Damerow-Str. 4 
06120 Halle
Tel.: (03 45) 55 28471 
Fax: (03 45) 55 27390
E-Mail: info[at]cmat.uni-halle.de
Internet: http://www.cmat.uni-halle.de/