Wertschöpfungsketten in der Naturstoffverarbeitung - Magdeburg

Thema

Wertschöpfungsketten in der Naturstoffverarbeitung ermöglichen mit innovativen Lösungen aus Pflanzenzüchtung, Anbau, Verarbeitung, Verwertung und Entsorgung nachwachsender Rohstoffe die Entwicklung neuer Verfahren und Produkte mit hohem Nachhaltigkeitspotenzial.

Mit dem Forum soll das Potenzial der verfahrens- und produktbezogenen Naturstoffverarbeitung als Innovationsfeld in Synergie mit NAROSSA und den adäquaten bereits wirksamen Innovationsinitiativen in der Region Sachsen-Anhalt weiterentwickelt werden. Der Ausbau der bestehenden Netzwerke und die Herausarbeitung von Chancen für weitere regionale, überregionale und internationale Initiativen und Kooperationen hat einen Beitrag für die nachhaltige Basis zur Naturstoffverarbeitung zum Ziel.

Der zu führende branchenübergreifende Dialog von Partnern und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft orientiert sich an den Bedürfnissen der regionalen Wirtschaft.

Schwerpunkte

Besonders angesprochen sind Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen, die sich mit folgenden thematischen Schwerpunkten befassen:

  • Verwertung und Veredlung des Rohstoffs Holz einschließlich Zellulose
  • natürliche Faserwerkstoffe und Verbundwerkstoffe
  • Verwertung und Veredlung pflanzlicher Inhaltsstoffe, insbesondere von Ölen
  • Verwertung und Veredlung von pflanzlicher Stärke und Zucker
  • Verwertung tierischer Substanzen

Ziele

  • Veranschaulichung der vorhandenen regionalen Kompetenzen und Potenziale auf dem Gebiet der Verwertung nachwachsender Rohstoffe
  • Präsentation von fortgeschrittenen Erkenntnissen als Basis für die Entwicklung neuer oder Ergänzung vorhandener Technologien und Produkte
  • Identifizierung und Weiterentwicklung von marktbestimmten Verbundvorhaben, welche in besonderem Maße nachhaltig die Wirtschaft stärken
  • Weiterentwicklung der Strategien zum Aufbau durchgängiger Wertschöpfungsketten in den regional erfolgsträchtigen Technologiefeldern und Lösungsvorschläge zur Stärkung der Innovationskraft
  • Intensivierung von interregionalen Allianzen mit dem In- und Ausland

Trends

Die Anstrengungen um die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren auf der Basis nachwachsender Rohstoffe (Land- und Forstwirtschaftsprodukte vorwiegend pflanzlicher aber auch tierischer Herkunft, die weder in der menschlichen noch in der Tierernährung Verwendung finden) sind in den führenden Industriestaaten in den letzten Jahren stark angestiegen. Diese Verfahren und Produkte sind entweder bereits marktfähig oder besitzen in näherer Zukunft Marktpotenzial. Die Globalisierung der Landwirtschaft bestimmt mittelfristig hohes Marktpotenzial, welches den Anbau nachwachsender Rohstoffe in zunehmend wirtschaftsschwächeren Ländern erwarten lässt. Innovationspotenzial der Naturstoffverarbeitung für die Region liegt vor allem in der Entwicklung vermarktungsfähiger Technologien und im Know-how mit den zugehörigen Ausrüstungen.

Potenziale

Die bestehende Wissenschaftslandschaft und die Beispiele der wirtschaftlichen Verwertung der Naturstoffe in der Region bieten in Verbindung mit der Landes-, Bundes- und Europapolitik Potenziale, um durch Konzentration auf Erfolgsfelder und kooperative Wertschöpfungsketten die Wirtschaftskraft der kleinen und mittleren Unternehmen zu stärken und Neugründungen zu bewirken. Die erforderliche Erhöhung der Wertschöpfung durch Verarbeitung der Naturstoffe in der Region zu Finalprodukten ist die Ausgangsposition für die Entwicklung neuer Verfahren und Ausrüstungen, welche hohe Chancen auf internationalen Märkten besitzen. Die ansässigen Unternehmen bilden die Keimzelle für interregionale Verbünde.

Kontakt

tti Technologietransfer und Innovationsförderung
Magdeburg GmbH
Bruno-Wille-Str. 9
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