Fluss-Strom Plus - Magdeburg

 

Der Wachstumskern

 

Der innovative regionale Wachstumskern „Fluss-Strom Plus“ besteht aus 19 Unternehmen und sieben Forschungseinrichtungen, die schwerpunktmäßig in Mitteldeutschland angesiedelt sind.
 

 

Die Kernkompetenzen und Technologiegebiete des Wachstumskerns umfassen unter anderem:

  • Die energetische Erschließung von Standorten mit geringem Wasserkraftpotenzial durch wirtschaftlich effiziente und ökologisch verträgliche Wasserkraftanlagen vor allem für frei fließende Gewässer,
  • Systemlösungskompetenz für Fluss-Strom- und Wasserkraftanwendungen nach dem Motto „die richtige Lösung und das richtige Produkt- bzw. Leistungsangebot für jeden (Klein-) Wasserkraftstandort“

Das Bündnis verfügt über eine Vielzahl von Fachleuten (Professoren, Ingenieure, Meister und Techniker) aus:

  • dem Maschinen-, Anlagen- und Wasserbau,
  • der Gewässerökologie und Wasserwirtschaft,
  • Forschungsinstituten / Hochschulen,
  • Forschungsnahen Dienstleistern.

Das Know-how für Lösungen besteht vor allem in der strömungsmechanischen und elektrischen Energiewandlung für Fluss-Strom-Anwendungen sowie deren Ökologieverträglichkeit. In Hinblick darauf hat sich der regionale Wachstumskern eine solide Basis geschaffen, um die kleine Wasserkraft ökologisch verträglich und zugleich wirtschaftlich gestalten und umsetzen zu können.

Mit seinen kompetenten Partner aus Forschung und Wirtschaft verfügt der Wachstumskern über die Vorreiterschaft in den Bereichen:

  • Elektrotechnik (getriebelose, langsam laufende Generatoren, Fernwartungs- und Überwachungstechnik),
  • Lagertechnik (schmiermittelfreie, ökologieverträgliche Gleitlager),
  • Schwimmkörper und Verankerungen,
  • Ökologische Zertifizierung,
  • Hydrodynamische Simulationen (Strömungssimulationen),
  • Energiewandlung (patentierte Wasserradsysteme)
  • Modularität (Baukastensystem der Einzelbestandteile)

für Flussstrom-Wasserkraftanwendungen.

Die Ziele

Das Ziel des innovativen regionalen Wachstumskerns besteht darin, in enger Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungsinstituten sowie Technikern, Ingenieuren und Ökologen, die Technologie- und Produktführerschaft im Bereich „Barrierefreie Wasserkraft“ (Wasserkraft ohne Aufstau) in Europa sowie weltweit auf- und auszubauen.

„Ökowasserkraft made in Germany“ soll so mittelfristig zu einem Absatz- und Exportschlager werden. Dieses kann gelingen, wenn die derzeitigen Lücken und offenen Themen im Bereich der Forschung und Entwicklung für die angestrebten Produkte geschlossen werden und Lerneffekte in der Region durch die Produktanwendung und -optimierung zur Technologieentwicklung bis zur späteren Serienreife stattfinden.

Eines der Hauptziele ist es, dem Kunden ein Angebot darzureichen, das es ihm ermöglicht eine individuelle Lösung für seinen vorhandenen Standort zu finden.

In Rücksichtnahme der Gewässerökologie und der Durchgängigkeit des Flusses wird ein Konzept erarbeitet, welches den maximalen Ertrag an dem gewählten Standort liefert.

Die Projekte

  • Verbundprojekt 1: „ÖkoEnergieFluss“
  • Verbundprojekt 2: „Technologieentwicklung für Flottillenkraftwerke“
  • Verbundprojekt 3: „Technologieentwicklung für kleine Wasserkraftmaschinen“
  • Verbundprojekt 4: „Kaskade Fischfreundliches Wehr“
  • Verbundprojekt 5: Komponenten - „Technologiebausteine Lager, Generator, Steuerung, Fernwartung für Fluss-Strom-Wasserkraftanlagen“
  • Verbundprojekt 6: „ÖkoZert-Ökozertifizierung von Flussstrom-Wasserkraftanlagen“

Die Partner

Forschungseinrichtungen

Unternehmen

 

Kontakt

Mario Spiewack                                                               
Telefon: +49 (0)391 - 544 86 19 217                                      
Telefax: +49 (0)391 - 544 86 19 203                                        
E-Mail: mario.spiewack[at]exfa.de                                          

Heiko Krause
Telefon: +49 (0)391 - 544 86 19 215
Telefax: +49 (0)391 - 544 86 19 214
E-Mail: heiko.krause[at]flussstrom.de

www.flussstrom.eu
 

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