Poster-Wettbewerb bei INKA

Instrumente für die bildgesteuerte Therapie sind nicht nur für Medizintechnik-Studenten ein weites Feld. Von ihnen selbst erarbeitete und gestaltete Poster helfen jetzt bei der Orientierung. Die Idee hatte INKA-Stiftungsprofessor Michael Friebe.  

Plötzlich sind sie berühmt: Nikita, Anna und Franziska rollen ihre Poster auf. Gerade waren sie damit in der Tageszeitung abgebildet. Der Master-Studiengang Medizintechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg arbeitet „plakativ“ und konzentriert den Inhalt aus seitenlangen wissenschaftlichen Abhandlungen zu verschiedenen Themen auf ein übersichtliches Minimum. Die Poster-Idee hatte Professor Michael Friebe. Nicht nur die Studierenden profitieren davon. Auch Mediziner haben schnell einen Überblick über die neue Generation von „Instrumenten für die bildgesteuerte Therapie“.

Michael Friebe hat seit einem Jahr eine Stiftungsprofessur inne, die von der regionalen Wirtschaft innerhalb der InnoProfile-Transfer-Initiative „INKA“ finanziert wird. „Intelligente Katheter“, das vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekt, ging 2008 an der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität an den Start und hat die Entwicklung von Komponenten und Gesamtsystemen für minimalinvasive Operationstechniken zum Ziel.

Nikita Nownith (links), Anna Paul und Franziska Schulz (Foto: PRpetuum GmbH)
 
Nikita Nownith (links), Anna Paul und Franziska Schulz
Foto: PRpetuum GmbH  

 

Medizintechnik international begehrt

Professor Friebe steht in engem Kontakt zu entsprechenden Unternehmen in Sachsen-Anhalt. Wirtschaft und Wissenschaft auf dem Gebiet der Medizintechnik bilden hier ein dichtes Kooperations-Netzwerk. Die innovativen Produkte gehen in die ganze Welt. Umgekehrt ist der Master-Studiengang Medizintechnik an der Magdeburger Uni international begehrt. Die Studierenden kommen u.a. aus Äthiopien, Kolumbien, Pakistan, Indien und Deutschland.

Nikita, Anna und Franziska lächeln in die Fotokamera. Die 23-jährigen Studentinnen aus Indien und Deutschland belegen die ersten drei Plätze im Poster-Wettbewerb. Die Jury, bestehend aus INKA-Mitarbeitern und Professoren, bewertete den Inhalt und strukturellen Aufbau der Poster wie auch den jeweiligen Kurzvortrag.

„Es gibt auch schon eine weiterführende Idee“, sagt Michael Friebe. „Die wissenschaftlichen Arbeiten der Studierenden sollen in einem Buch zusammengefasst und im Internet veröffentlicht werden.“

Weitere Informationen zur InnoProfile-Transfer-Initiative INKA finden Sie hier.