Gauß-Medaille für Carbonbeton-Pionier

Manfred Curbach hat die Carl-Friedrich-Gauß-Medaille 2019 erhalten. Der Sprecher des Zwanzig20-Konsortiums „C³“ wurde damit für seine herausragenden Leistungen bei der Erforschung von Carbonbeton geehrt.

Manfred Curbach

Ausgezeichneter Forscher: Manfred Curbach auf einer Bank aus Carbonbeton.

Deutscher Zukunftspreis – Ansgar Pudenz

Die Carl-Friedrich-Gauß-Medaille wird jährlich für herausragende wissenschaftliche Leistungen verliehen. Dabei wird nur in jedem dritten Jahr ein Vertreter der Ingenieurwissenschaften von der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft ausgezeichnet.

In diesem Jahr erhält mit Manfred Curbach der Sprecher des Zwanzig20-Konsortiums „C³ – Carbon Concrete Composite“ die Auszeichnung. Der Direktor des Instituts für Massivbau der Technischen Universität Dresden wird damit für seine Kreativität und Überzeugungskraft bei der Erforschung von Carbonbeton geehrt. Im Gegensatz zu Stahlbeton kann mit diesem Baustoff ressourcenschonender und ästhetischer gebaut werden.

Für Manfred Curbach ist es die zweite persönliche Ehrung innerhalb kurzer Zeit. Erst im März wurde ihm vom Deutschen Beton- und Bautechnik-Verein die Emil-Mörsch-Denkmünze für seine besonderen Leistungen auf dem Gebiet des Betonbaus verliehen.

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