Internationale Tagung zu UV-LEDs

Im April fand in Berlin die „ICULTA-2018 – International Conference on UV LED Technologies & Applications“ statt. Die Konferenz wurde vom Zwanzig20-Konsortium „Advanced UV for Life“ organisiert.

260 Interessierte aus 23 Ländern waren am 24. April 2018 nach Berlin gekommen, um sich über neueste Entwicklungen auf dem innovativen Forschungsfeld ultravioletter Leuchtdioden und über deren vielfältige Anwendungen zu informieren. Die ICULTA-2018 – International Conference on UV LED Technologies & Applications – fand erstmalig statt und wurde vom Konsortium „Advanced UV for Life“ organisiert. Es gehört zu den vom Bundesforschungsministerium geförderten Zwanzig20-Forschungsbündnissen, die innovative Lösungen für Zukunftsprobleme entwickeln. „Advanced UV for Life“ vereint 50 Partner aus Forschung und Industrie und wird vom Ferdinand-Braun-Institut geleitet.

Markus Weyers steht im Plenum und hat ein Mikrofon in der Hand.

Der Vorsitzende des Programmkomitees Markus Weyers während einer Diskussion auf der ICULTA 2018.

Advanced UV for Life/Priti Gupta

Mehr als 60 Prozent der ICULTA-Teilnehmer kamen aus Unternehmen. Hocheffiziente und leistungsfähige UV-LEDs sind besonders für industrielle Anwendungen attraktiv. Am stärksten war das Kompetenzfeld der UV-LED-Bauelemente vertreten, gefolgt von Anwendungen in Reinigung und Desinfektion, UV-Härtung und Medizin. „Ziel der Tagung war es, Entwickler von UV-LEDs und Anwender aus verschiedenen Applikationsfeldern zusammenzubringen. Das ist uns in der Konferenz wie auch schon innerhalb unseres Konsortiums ‚Advanced UV for Life‘ gut gelungen“, sagte der Vorsitzende des Programmkomitees Markus Weyers, Leiter der Materialtechnologie am Ferdinand-Braun-Institut. „Anwender aus verschiedensten Bereichen, von Medizin und Pflanzenzucht über Analytik und Sensorik bis hin zur Kunststoffverarbeitung konnten sich intensiv austauschen.“