Wissenschaftspreis 2018 für Wachstumskern „fo+“

Der Jenaer Wachstumskern „fo+ – Freeform Optics Plus“ hat den Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für Verbundforschung 2018 erhalten. Das fo+-Team wurde für eine Innovation ausgezeichnet, die den Weg für neue optische Anwendungen öffnet.

fo+-Mitglieder während der Preisverleihung

Das Team um Ramona Eberhardt (Fünfte von links) bei der Verleihung des Wissenschaftspreises 2018.

Fraunhofer / Ines Escherich

Immer mehr Technologien und Lösungen arbeiten mit Licht. Dazu zählen etwa Fahrerassistenzsysteme, Infrarotoptiken für Rettungskräfte oder optische Systeme für Umweltbeobachtungen und Teleskope. Doch während der Bedarf für innovative Lösungen wächst, stoßen bisherige Systeme mit sphärischer oder asphärischer Optik an ihre Leistungsgrenzen.

Der Thüringer Wachstumskern „fo+ – Freeform Optics Plus“ hat nun einen entscheidenden Durchbruch erzielt. Gemeinsam mit zehn Industriepartnern und der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat das koordinierende Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF ein freiformoptisches System entwickelt, das es in sich hat: Seine beliebig formbaren Oberflächenprofile machen ganz neue Funktionen möglich, liefern dabei qualitativ hochwertige Ergebnisse und sind noch dazu kompakt im Format. Für diese Gemeinschaftsleistung hat fo+ jetzt den mit 50.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für Verbundforschung 2018 erhalten.

fo+ wurde von 2014 bis 2016 vom Bundesforschungsministerium als Innovativer regionaler Wachstumskern gefördert.

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